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AUGSBURGS BANK DES PUNK IST TOT!
Geschrieben von Nic aus Augsburg
(Donnerstag, 11.03.2010)

Und was für ein beschissener, uncooler Tod das war, nach acht Jahren Kampf gegen den Krebs hat Andrea „Wanze“ Scheel (* 05.02.1963 - † 31.01.2010) die Segel gestrichen. Noch ein Grund mehr, Ihrer zu gedenken.

Wer Wanze war? Nun, für mich Anfang der 1980er war sie der Erstkontakt mit Punk. Ihre Frisur strahlte am Kö nicht nur wie ein Heiligenschein, sie war der Nimbus einer alternativen Lebensform. Wanze legte keinen Kulturchauvinismus („Ich Punk, du nix!“) an den Tag, sie hatte immer auch für halbärschige Freizeitstreuner aus der Vorstadt wie mich ein Bier, eine Kippe oder zumindest ein gutes Wort. Auch wenn sie selbst nichts oder Kummer hatte, wo Wanze war, war Peace, Love & Happieness. Sogar mein punkophober Dad erlag ihrem Charme, er schwärmte noch Jahre von ihr. Und sie bekam einen Ehrenplatz als Fototapete in der FH Gestaltung.
Doch auch überregional war sie bekannt und beliebt wie ein bunter Hund, sie pflegte Freundschaften mit zahlreichen Bands. Wie sie überlebt hat? Nicht durch die Großzügigkeit von Fremden, Wanze hat gerne gearbeitet. In einem Plattenladen (Idiots Records, Dortmund) zu stehen war natürlich das Gegenteil einer sicheren Existenz, aber Job ist Job, lieber spätrömischer Hilfskaiser Guidus Westerwellus.
In den 1990ern zog sie schließlich in ihre Lieblingsstadt London, wo sie Küchenmanagerin eines vegetarischen Fast-Food-Restaurants und 1997 Mutter einer strammen Göre wurde. Auf dem zweiten Bildungsweg machte sie dort dann noch das Grundschuldiplom und unterrichtete Inselaffenkinder in Deutsch (!). Trotz solch vieler bürgerlicher Plichten vergaß sie – wie viele andere Augsburg-Flüchtlinge! - die Daheimgebliebenen nie, sondern stattete ihrer alten Heimat immer wieder Besuche ab. Auch, als sie schon schwer krank war und Reisen zur Strapaze wurde. So war Wanze. Sie wurde am 11. Februar in London beerdigt.
(nc)

 

So etwas wie ein Nachruf...
...auf einen wunderbaren Menschen!
- Günter Gruse -

Andrea - oder “Wanze”, wie wir sie immer nannten, war einer der liebenswürdigsten und zauberhaftesten Menschen, der mir jemals über den Weg gelaufen ist. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal einen “Nachruf” für sie schreiben würde.

Ich werd’ nie vergessen, wie ich sie kennengelernt habe. Ende 1984 hatte ich gerade meine Häutung vom bunthaarigen Punk zum kahlschädeligen Skinhead hinter mir und befand mich in einer Art von Identitätskrise. Aus der Punkszene, in der ich fast sechs Jahre aktiv mitgemischt hatte, war ich frustriert ausgestiegen, und in der Skinhead-Szene noch nicht so richtig angekommen. Dazu die plötzliche Erkenntnis, dass ich durch den Wechsel meines Outfits viele “Freunde” verloren hatte; in ihren Augen zu einem elenden Verräter an der Punk-Szene mutiert war. Meine Reaktion war nicht weniger idiotisch: In mir wuchs die Aggression und der Hass auf alles, was bunte Haare hatte. Bis zum Frühjahr 1985. Da besuchte ich Eddy in Augsburg, um einige der dortigen Skinheads kennenzulernen, mit denen ich seit einigen Wochen intensiven Briefkontakt pflegte. Wer jemals Eddys Dominizil am “Jakobsplatz” kennengelernt hat, der weiss, wie dort gefeiert wurde. Jedenfalls war ich schon ziemlich angeknallt, als plötzlich eine Horde Augsburger Punks auftauchte. Kaum hatte ich das realisiert, und beschlossen, den bunthaarigen Mob einfach mit Verachtung zu strafen, als auf einmal ein Wesen wie aus einer anderen Welt vor mir stand: “Wanze”! Und im schönsten Augschburger Dialekt zu mir sagte: “Und du bischt also der Günter aus Dortmund? Das isch echt geil!”. Kurz gesagt, es war der Beginn einer langjährigen und wunderbaren Freundschaft. “Wanze” hat mir damals durch ihre offene und unkomplizierte Art gezeigt, dass es unwichtig ist, ob jemand bunte, kurze oder lange Haare hatte. Dass nur der Mensch wichtig ist, nicht sein Outfit. Und das “Freundschaft” nicht nur eine hohle Floskel ist, sondern etwas dauerhaftes und verlässliches sein kann. Am 31. Januar dieses Jahres ist “Wänzlein” gestorben. Ich werde sie nie vergessen!

Foto: “Wanze”, Pedder Teumer von DAILY TERROR und Günter Gruse (1987)

 


1987 in Ausburg: Von l. nach r.: “Mondgesicht”, mein Hinterkopf, “Wanze”, Georg aus Fürth und Jonas (†) aus Stuttgart.

“Wanze” war ein grosser Fan von BLITZ. Wenn sie auf Partys unterwegs war, oder Freunde besuchte, und Freunde hatte sie eine ganze Menge, überall auf der Welt, bunt-, lang- und kurzhaarige, dann hatte sie meist ein Tape mit BLITZ-Songs dabei. Und irgendwann im Laufe der Nacht, oder der Party - und das war so sicher wie das Amen in der Kirche - dröhnte Wanzes Lieblingssong New Ageaus den Boxen.

 


“Wanze” 1988 in Dortmund

 

Erinnerungen an Pedder Teumer,
den 2009 verstorbenen Sänger der deutschen Punkband DAILY TERROR


Benefitzkonzert zu Gunsten der AKTION SORGENKIND im Dortmunder FZW am 24. August 1985: Pedder on stage!

Ein Jahr ist es nun her, seit mein alter Freund Pedder Teumer im Alter von 53 Jahren von den Konzertbühnen abgetreten ist, die seit 1980 sein Leben bestimmt haben. Er ist im wahrsten Sinne des Wortes abgetreten, denn bis wenige Wochen vor seinem Tod hatte Pedder noch mit seiner Band Konzerte gegeben. Obwohl er da schon wusste, dass er so schwer an Krebs erkrankt war, dass jeder Tag sein letzter sein konnte. Aber Pedder war DAILY TERROR - und DAILY TERROR war sein Leben. Und das hat er bis zuletzt durchgezogen. Ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit. Vor diesem Hintergrund musste ich sofort an seinen Song “Bis zum bitteren Ende” denken. Und an den Text von “Jeder stirbt für sich allein”, den er mir in der ersten Januarwoche 1985 zugeschickt hatte. Er hatte ihn auf die Seite eines Notizblocks geschrieben. Seltsam, ich habe im Laufe der Jahre vieles aus der Vergangenheit geschreddert, aber der Zettel mit diesem Text (siehe weiter unten) ist mir erhalten geblieben. Warum auch immer! Vielleicht als letzen Gruss von Pedder, der, so wie ich ihn kennengelernt habe, sein “Einjähriges” sicher mit einem Kasten Bier feiern würde.

* 10.03.1956 - † 11.04.2009

 


Aus FORCE OF HATE-Fanzine Nr. 1 (März 1985)

 

Andy aus Augsburg (* 1968 - † 1985)

 

(Dieser Artikel erschien erstmals im Jahre 2003 in der # 24 des MOLOKO PLUS-Fanzine)

Alter, setz deinen Arsch in Bewegung”, nervte mich im November des vergangenen Jahres (2002) mein alter Freund Balduin Büxbier (Klaus D.) aus Düsseldorf,- zu Beginn der Achtziger Jahre Sänger einer Punkband mit dem nicht ganz unzutreffenden Namen “Die kranken Jungens”. Sie waren eine der vielen kurzlebigen Bands aus dem Umfeld der Düsseldorfer “Ratinger Hof”-Szene, die Anfang der 80er wie Pilze aus dem Boden geschossen, und ebenso schnell wieder im Outback des Punkrock verschwunden sind. So nach dem Motto: Jeder Tag gebar uns neue Helden! Immerhin brachten es “Die kranken Jungens” auf dem Höhepunkt ihrer knapp einjährigen Bandkarriere zu einem furiosen Auftritt (1983) vor ungefähr hundert Leuten als Vorband von OHL im “Cafe NixDa auf der Düsseldorfer Kiefernstrasse.


Aus dem “FALSCHMELDER”-Fanzine Nr. 2 / 1983
Die KRANKEN JUNGS 1983 im NIX DA auf der Düsseldorfer Kiefernstrasse.

Nie zuvor waren die “Jungens” so gut wie an jenem Abend. Dieser Gig war durch nichts zu topen! Unvergessen Fischs fräsende und aufjaulende Gitarre, die wie eine rostige Kettensäge akkustisch alles niedermachte, was nicht rechtzeitig die Flucht ergreifen konnte. Oder Balduin, der wie ein wildgewordener Derwisch über die Bühne tobte, und dessen Stimmorgan die Frage aufkommen liess, bei welchem Song er es endlich schaffen würde, seine gequälten Lungenflügel rauszukotzen. Ausserdem war da noch Härtie, der hypernervöse Bassist, der sich immer so verbissen an sein Instrument klammerte als lebe er mit der ständigen Angst, durch die allerkleinste Gefühlsregung seinen hektisch auf und nieder hüpfenden Adamsapfel zu verschlucken. Das Schlagzeug bearbeitete Gerd, ehemaliger Gitarrist von “E605”, der sich Jahre später als Schlagzeuger der “Schwarzen Schafe” in der Hardcore/Punk-Szene etablieren sollte.

Die kranken Jungens” des Jahres 1983 waren für uns Kieferstrassenpunx (zu denen ich mich damals zählte) der absolute Kult; das war wilder und authentischer Strassenpunk: Chaotisch und durchgeknallt. Und genau so chaotisch und durchgeknallt sollte auch ihr Auftritt über die Bühne gehen. Mit einem durch die Bohlenbretter der Bühne krachenden Balduin Büxbier.

Und irgendwie schliesst sich hier der Kreis, denn zwanzig Jahre später sollte genau dieser Laden Schauplatz einer Gedenkparty für drei ehemalige Kieferstrassenpunx sein,- Molli, Andre und Tarzan, die im vergangenen Jahr im Abstand von nur wenigen Monaten den Löffel (oder die Flasche) abgegeben haben. Ist das nicht merkwürdig? Alle drei waren auf jenem Konzert im “NixDa” - und alle drei hatten, neben den “Tote Hosen” eine Nebenrolle in dem “Formel-Eins-Film” des deutschen Filmemachers Wolfgang Build (“Punk in London”).


Von links: Gerd N. (Drums), “Härtie” (Bass), Klaus D. (Gesang)


“Fisch” (Gitarre)


Vor dem NIX DA


Vor dem NIX DA. Von links: Klaus D., “Bollock”,...?

So war der Tod dieser alten Freunde letztendlich auch der Grund, weshalb mich Balduin Büxbier so nachdrücklich aufgefordert hat, meinen Arsch nach Düsseldorf zu bewegen, um uns im Gedenken an unsere verstorbenen Kumpels, und im Kreise von Szeneveteranen aus der deutschen Punk- und Glatzenbewegung (u.a. die Berliner Kultband aller bunthaarigen Komatrinker, die “Deutsche Trinkerjugend”), kollektiv die Rübe zuzuballern. Mein alter Freund “Ralf the Kid” (ehedem Redaktionsmitglied des “Force of Hate”) würde mit Platten aus den Achtziger Jahren für den entsprechenden Sound und Drive sorgen.
Eine Aufforderung, die man früher nicht zweimal an mich zu richten brauchte, da hätte schon eine zarte Andeutung genügt, um mich in Bewegung zu setzen. Heutzutage muss man da schon ehr mit einem Zaunpfahl winken. Im Ernst! Wenn ich auch nicht gerade an der KLVJKS (Kaputte-Leber-vom jahrelangen-Komasaufen) leide, eine Krankheit, die sich besonders unter uns Urgesteinen der Punk- und Skinheadbewegung ihre wehrlosen Opfer sucht (und nach den neuesten Forschungsergebnissen der Wissenschaft offensichtlich die Spätfolgen eines szenetypischen Verhaltens wie “exessives Komasaufen auf sogenannten Chaos-Tagen” sind), so ist unsereins, was das Saufen und sonstige Ausschweifungen betrifft, im Laufe der Jahre doch viel zurückhaltender geworden. Heutzutage säuft man mit Stil - und nicht mehr so einfach aus der Flasche! Wenn nämlich erst mal die Leber quietscht, ist sowieso alles zu spät, und an so was wie die guten alten Chaos-Tage wollen wir im gesetzten Alter des Jahres 2003 schon lange nicht mehr denken. Da geh’ ich solchen Versuchungen wie “Totenpartys” lieber aus dem Weg.
Ausserdem hätte ich bei derartigen Events ständig den morbiden Gedanken im Hinterkopf, dass man jederzeit der Nächste sein könnte, der so abgefeiert wird.
Molli würde verstehen, dass ich nicht nach Düsseldorf gefahren bin. Er kam aus Moers und ist 1982 zu uns auf die Kiefernstrasse gezogen. Er war ein verdammt feiner und fairer Kumpel, der in keiner Sekunde vergessen hat (auch dann nicht als 1984/1985 der Graben zwischen mir und den meisten Kiefern-Punx nahezu unüberwindbar war), dass unter meiner Bomberjacke, der kahl rasierten Glatze und in den blank polierten DocMartens noch immer der gleiche Mensch steckte, den er 1981, damals noch ohne Bomberjacke und Glatze, aber dafür stockbesoffen und mit Iro, Springerstiefel und killernietenbehangener Lederjacke auf einer Geburtstagsparty des Sängers und Gitarristen von KFC (“KriminalFörderClub”), Tommy Stumpf, kennengelernt hatte. Ich weiss nicht mehr, wie viele Aktionen und Streetfights wir in jenen Jahren gemeinsam durchgezogen haben,- ob es die Strassenschlacht am 5. Juli 1982 zwischen Punks, Skins und den Bullen in Wuppertal war, oder nur eine Woche später auf der Anti-Reagan-Demo in der damals noch eingemauerten “Frontstadt” Berlin; nicht nur einmal rettete er in letzter Sekunde meinen Arsch aus so manch einer heiklen Situation.
Wenn ich dagegen mit Andre’ unterwegs war, einem total irren Streetfighter, konnte ich nie sicher sein, ob das ganze nicht wieder im Knast enden würde. Bei ihm hat es mich doch ein wenig gewundert, dass er überhaupt so lange durchgehalten und sich nicht schon früher ins Jenseits verpisst hat. Er war nämlich einer der wildesten in unserer Clique. Im Suff war der Junge kaum zu kontrollieren, da konnte es schon mal passieren, dass er zuschlug, nur weil ihm gerade eine Nase, Antwort oder das Face eines Bulle nicht passte. Mit ihm unterwegs zu sein, war immer der pure Stress, und trieb dir den Adrenalinspiegel in ungeahnte Höhen!


Andre 1983

Und dann war da noch Tarzan! Fast drei Jahre lang war er mein (oder ich sein) “alter ego” - oder anders gesagt, wenn ich irgendwo auftauchte, konnte man absolut sicher sein, dass im nächsten Moment auch Tarzan um die Ecke gerasselt kam, oder umgekehrt. Er war einer der coolsten Punks, den ich kennengelernt habe. Kein versyphter Asipunk, sondern unheimlich straight und smart.
Ich kann mich noch ganz genau an den Tag erinnern, an dem wir uns zum letzten mal gesehen haben. Er lebte mit seiner Freundin bereits seit zwei Jahren in Berlin als wir uns an einem Samstag im August des Jahres 1987 auf einem openair-Festival in Alsdorf bei Aachen zufällig über den Weg gelaufen sind. Ich weiss auch noch welche Band gerade gespielt hat. Die Funpunks von “Ludwig 88” aus Frankreich! Ich sitz also mit drei befreundeten Skins unter einem Baum, das Wetter und die Band ist geil, die Sonne knallt uns auf die Glatzen und wir ziehen und das Bier, den Schnaps und irgendwelche mysteriösen Tüten rein - und plötzlich steht Edelpunk Tarzan mit seiner Alten vor mir und brüllt: “SCHEISSE, der Gruse!” Und dann wurde die Welt (und alle Umstehenden) Zeuge, wie sich eine Skinhead und ein Punk um den Hals gefallen sind, und sich wie zwei schräge Tunten abgeknutscht haben - na ja, nicht so richtig. Aber fast! Jedenfalls waren meine glatzköpfigen Freunde so geschockt, dass ihnen fast die Augen aus dem Kopf gerollt sind - der eine hat sich doch glatt am Bier verschluckt. Danach habe ich Tarzan nie wiedergesehen. Irgendwie haben wir uns im Laufe der Jahre aus den Augen verloren.
Ich knall mir jetzt einen Jägermeister in die kahle Birne, dreh die Boxen auf volle Power und hör mir “To young to die” von den Stage Bottles an. Da fällt mir gerade ein Romantitel von Norman Mailer ein: “Auch harte Männer weinen!

Cheers, alte Freunde, und see you later - es war ne geile Zeit mit Euch !

Nachtrag: Am 3. März dieses Jahres (2003) habe ich “Matze” wiedergesehen. Einen Bekannten aus den Achtziger Jahren, der als Punk im zarten Alter von siebzehn Jahren die ersten Fotos von der Dortmunder Punk/skin-Band “The Idiots” und einige Konzertfotos für mein Punkfanzine FALSCHMELDER gemacht hat. Jedenfalls ist im Laufe der Jahre aus dem jungen Punk ein freier Fotojournalist geworden, der sich Jahren überall da rumtreibt, wo dir tagtäglich Kugeln oder Granaten um die Ohren fliegen. Zuletzt sind wir uns auf einem Hoffest von “Outcast-Records” über den Weg gelaufen. “Matze” hatte gerade den Kosovo-Krieg hinter sich, und sich in jener Nacht mit “Ouzo-Mike” die Rübe zugesoffen. Tja, und dann siehst du plötzlich in den TV-Nachrichten, wie er in Bagdad einen durch eine amerikaniscbe Panzergranate tödlich verletzten Kollegen durch die Gänge des Palästine-Hotel schleppt.

 - Günter Gruse, Juni 2003 -